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Das
Kurfürstentum Casturia
Allgemeine Daten - [xyz]
= Outtime-Anmerkung Name: Casturia
Geschichtliches Das Fürstentum
Casturia ist das letzte Überbleibsel eines alten Reiches, das dem
Expansionismus der Drachensöhne erliegen musste. Dessen Name hat
sich traurigerweise in den Wirren der Geschichte verloren, jedoch werden
in jüngster Zeit wieder Anstrengungen unternommen den Namen des Reiches
wieder zu finden, von dessen man einst ein Teil war. Bisweilen wird es
das "Unbenannte Reich" genannt. Die Familie Casturin stellt seit Beginn der Geschichtsschreibung den regierenden Fürsten. Der Sitz der fürstlichen Familie war ursprünglich die Stadt Weilerblick in der Baronie Bärgau. Nach deren Zerstörung im Gorasisch-Namenlosen Krieg jedoch wurde die Stadt nicht wieder aufgebaut und der Regierungssitz in das ebenfalls in Bärgau gelegene Irador verlegt. Aber auch dort sollte der Regierungssitz nicht für immer bleiben. In den blutigen Auseinandersetzungen des Bürgerkriegs, wurde Irador von Serenius Burkharder eingenommen und der Regierungssitz abermals in eine Stadt der Baronie Bärgau verlegt, nach Brauenfels, wo er bislang verblieben ist.
Zeittafel -1221: Serenius Burkharder ergreift die Macht in Mondweiher, lässt sich zum Klostervorsteher von Erzfelden wählen und das Amt in ein erbliches umwandeln. -1212: Gorasische
Truppen fallen in das "Unbenannte Reich" ein. Nach der Zerstörung von
Weilerblick paktiert Kurfürst Ferogan von Casturin mit dem Feind und fällt
dem eigenen König in den Rücken. Neue Hauptstadt wird Irador. -1211 - ca. 640: Die Gilde der Alchimisten erlangt mehr und mehr Macht in Casturia. Es kommt zu Unruhen gegen die Alchimisten, die ihre Macht ausnutzen und mit den Besatzungstruppen gegen das einheimische Volk kollaborieren um Ihre Machtposition zu stärken. -1207: Casturischer Bürgerkrieg. Als die Truppen des Kaisers eintreffen, ist der Krieg bereits beendet. Der Regierungssitz wird vom an Mondweiher gefallenen Irador nach Brauenfels in Bärgau verlegt. -1207 -101: Die Besatzung von Casturia sorgt auf der einen Seite weiter für den Verlust des Wissens um wichtige historische Fakten, andereseits schürt sie natürlich auch den Widerstand in der Bevölkerung. Der Unwille der unterdrückten Casturier bricht sich schließlich schlagartig seine Bahn und es kommt zum Aufstand gegen den Kaiser. - ca. 640 -ca. 400: Die Gilde der Alchimisten ändert ihre Politik. Es kommt zur Aussöhnung mit dem Volk und der Regierung. Die Gilde sieht sich fortan als deren Erfüllungsgehilfe. -301: Unter Hartmund Casturin kann sich Casturia als erste gorasische Provinz vom Reich lösen und seine Unabhängigkeit gegen die intervenierende Kaiserliche Armee behaupten. -24: Amtsantritt von Franziskus Burkharder als Freiherr von Mondweiher und Klostervorsteher von Erzfelden. -22 (15.11.): Geburt von Rainer Burkharder -20 (18.06.): Geburt von Lorenz Burkharder -11 (25.12.): Geburt von Erik Burkharder -17: Amtsantritt des Fürsten Feist von Casturin -6: Antritt von Lorenz Burkharder zur Ausbildung zum Kommandanten der Mondweiherschen Freiherrengarde. -3: Antritt von Erik Burkharder zur Ausbildung zum Spezialisten in der mondweiherschen Freiherrengarde. 0 nach dem Zeitalter der Sühne (nZS): Der Wall öffnet sich, die Zeit der Sühne ist vorbei. 27.03.06 nZS: Tempelvorsteher Suyan Bijun vom Orden der Drachenpriester bittet um Hilfe für die Novizen Xiang Shandian und Lee Xiang Yi und den Ordenskrieger Hiroki Tsubasa bei der Jagd nach einem niederen Dämonen, genannt Yajuyasha. Freiherr Burkharder beauftragt seinen zweiten Sohn Lorenz mit einer kleinen Gruppe Kämpfer die Dämonenjäger zu unterstützen. 12.05.06 nZS: Yajuyasha wird in Aturien das erste mal gestellt und der Spruchmagier Arendal Bennain entgegen der üblichen Antipathie Magiern gegenüber in die Gruppe aufgenommen. 01.09.06 nZS: Xiang Shandian wird bei einem Unfall schwer verletzt und versinkt in einen fiebrigen Schlaf aus dem ihn vorläufig niemand zu erwecken vermag. 08-10.09.06 nZS: Die Gruppe unter Hiroki Tsubasa und Lorenz Burkharder wird in Galladoorn von Yajuyasha überrascht. Wie sich herausstellt, war die Flucht des Dämon zielgerichtet auf das Gebiet nahe der ehemaligen Front zur galladoornischen Baronie Erbnacht, wo Yajuyasha aus der hier vorhandenen schwarzmagischen und dämonischen Hintergrundstrahlung ungeahnte Kräfte zieht. Die Begegnung endet jedoch trotz allem mit der Vernichtung von Yajuyashas Manifestation durch Lorenz Burkharder und seiner Bannung durch die Novizin Li Jian Ying. 15-17.07.11 nZS: Nachdem im Jahre 11 nach der Zeit der Sühne den Samurai Yubei Yamamoto eine Nachricht seines Daimyo erreichte: Er habe sich in die nördlich des großen Walls gelegenen Gebiete der Fremdländischen Barbaren zu begeben deren Kultur und Können zu studieren und darüber einen ausführlichen Bericht für seinen Herren zu verfassen. Von der Erkenntniss der Gefährlichkeit einer einsamen Reise bis hin zur Kontaktaufnahme zu seinen guten Freunden in den Streitkräften des Landes das ihm die vergangenen Jahre Obhut war, verging keine bedeutende Zeitspanne. Yubei wurde eine Reisebegleitung zur Seite gestellt, die für das Gelingen seiner Reise sorgen sollte. Erik und Lorenz Burkharder zwei Offiziere aus der Freiherrengarde der casturischen Provinz Mondweiher nahmen sich der Aufgabe ihrem guten Freund zu helfen persönlich an. Nahe der Eisernen Stadt schloß sich der Reisegruppe der ihnen bekannte Zwerg Khaz'A'Bran an, da auch er sich auf einer Reise in den barbarischen Norden befand und die Sicherheit einer größeren Reisegruppe durchaus zu würdigen wusste. In seinem Gefolge befanden sich [Eva] eine Südländische Waldläuferin, Jiju Kuai einem Heiler aus der Eisernen Stadt und Xiao Long einem Südländischen Schwertmeister mit denen er sich bereits zusammengetan hatte. Nach nicht allzu langer Zeit auf Wanderschaft fand eine Aushang die Aufmerksamkeit der Reisegruppe. Dieser Aushang kündete von einer Lehrveranstaltung genannt "Akademie zu Sonnenheim" Yubeis Interesse war schnell geweckt: Wo sollte er besser lernen können als auf einer Akademie? Also begab sich die Gruppe um Yubei Yamamoto auf den Weg um die Akademie zu Sonnenheim zu besuchen.
Das heutige Casturia Da viel geschichtliches Wissen des Landes die Zeit der gorasischen Besatzung nicht überstanden hat, klammert man sich einerseits an das Wenige von dem man noch weiß umso intensiver, andererseits giert man nach neuen Techniken und Ansichten, die eine erneute Besetzung des Landes durch kaiserliche Truppen verhindern könnten. Unter Casturias
Bewohnern ist eine starke Antipathie der Magie gegenüber verbreitet. Alchemie
und klerikale Wunder sind den meisten Casturiern willkommene Helfer, Magier
jedoch haben einen schweren Stand in diesem Land. Diese eher selten anzutreffende
Abneigung liegt in der Eroberung des Unbenannten Reiches begründet: Die
einfallenden Truppen Tian Baos setzten damals reichlich pervertierte Magie
ein und brachten großes Unheil und unsagbares Leid über das Volk. Dämonen
liefen durch das Land und machten weite Teile auf Generationen hinaus
unbewohnbar. Selbst heute ist noch in vielen dieser Gebiete der Einfluss
dieser Kreaturen spürbar und ausnahmslos jedwede hier gewirkte Magie ist
völlig willkürlichen Veränderungen unterworfen - leider mit einer spürbaren
Tendenz dahingehend, nicht nur dem Wirkenden sondern auch allen anwesenden
zu schaden. Alchemisten gehören
ebenfalls zu den gern gesehenen Zeitgenossen, haben sie doch immer einen
passenden Trank für jedes Problem parat. Die Gilde der Alchimisten ist
sehr wohlhabend und Mitglieder werden als ehrenwerte Männer und Frauen
behandelt. Im Allgemeinen werden sie als sehr einflussreich angesehen. Demografie Wie auch das restliche
Gorasia ist Casturia ein Land der Menschen. Durch die Abschottung des
Landes durch den Großen Wall war ein Bevölkerungsaustausch nicht möglich.
Die wenigen Zwerge, die es innerhalb des Walls gab, fühlten sich
naturgemäß zu den seltenen Eisenerzvorkoimmen hingezogen, von
denen ein äußerst ergiebiges in Mondweiher liegt. Außerdem hat sich im in Casturia liegenden Teil des Großen Walls neuesten Gerüchten zufolge ein Orkstamm niedergelassen. Ob an diesen Gerüchten etwas Wahres ist, wird die Zukunft noch zeigen müssen. Religion Wie bereits erwähnt
existiert keine offizielle Staatsreligion. Weit verbreitet sind jedoch
vor allem die beiden Fraktionen der Drachenpriester, wobei der Orden des
Heiligen Robertus die mit Abstand am stärksten vertretene Religionsgemeinschaft
ist. Es existieren
weitere Glaubensgemeinschaften innerhalb casturischer Grenzen. Darunter
sind Vertreter aller nur denkbaren theologischen Doktrinen. Selbst Dämonenverehrung
wird man - wenn auch sehr selten - hier finden. Wenngleich diese auch
inquisitorisch bekämpft wird, wo immer sie angetroffen wird. Militär Aufgrund der
im Westen siedelnden Barbaren unterhält Casturia ein stehendes Heer von
50.000 Männern und Frauen. Was einerseits - wenn man bedenkt, dass Stadtwachen,
Büttel und andere lokale Wachtruppen in dieser Zahl nicht berücksichtigt
sind - für ein Fürstentum mit dieser Bevölkerung recht viel erscheint,
wird andererseits verständlich, wenn man in seine Überlegungen einbezieht,
dass sich die Beziehungen zu Cammorrea gerade erst zu entspannen begonnen
haben und Casturia in den Jahrzehnten zuvor mehrfach jährlich Opfer von
cammorreanischen Raubzügen war. Wehrpflicht Die Wehrpflicht
beginnt mit dem 16. Lebensjahr und muss spätestens mit vollendetem 20.
Lebensjahr angetreten werden. Sie umfasst acht Monate in denen den Wehrpflichtigen
die im Falle einer bewaffneten Auseinandersetzung benötigten Fertigkeiten
vermittelt werden. Diese relativ kurze Wehrdienstzeit ist möglich, da
alle Einwohner des Landes sowieso verpflichtet sind, mit 14 Jahren mit
dem Waffentraining an Stab und Bogen zu beginnen und dadurch jeder Wehrdienstleistende
bereits mindestens zwei Jahre Übung mit beiden Waffen hat. Fürstengarde/Freiherrengarde Der regierende
Adel des Landes nimmt sich seit mehreren hundert Jahren das Recht heraus
eine private Schutztruppe aus den Reihen des regulären Heeres zu rekrutieren.
Diese so genannte Fürstengarde oder -wache (im falle der Freiherren die Freiherrengarde)
besteht aus handverlesenen Kriegern, die sich auf dem Gebiet des Personenschutzes
besonders hervorgetan haben. Rechtsprechung Oberste Gerichtsbarkeit
hält der amtierende Fürst inne. Jedoch beschränkt sich seine diesbezüglichen
Tätigkeiten in der Praxis hauptsächlich auf Legislative und Verfassungsgerichtliche.
Selten nimmt er die Rolle des obersten judikativen Gerichtes ein und wenn,
dann geht es meist um Uneinigkeiten der drei Freiherren untereinander. Handelswaren -überschüssiges
Eisen (Mondweiher) Innenpolitik Die Verwaltung
einer Baronie obliegt einem Freiherrn. Die drei Baronien Casturias sind
in der Verwaltung völlig unabhängig dem herrschenden Fürsten gegenüber.
Dieser hat seinen Amtsitz in der Hauptstadt Brauenfels, auf die sich seit
dem Bürgerkrieg seine direkte Macht beschränkt. Die Macht des Fürsten
ist begründet auf der Loyalität seiner Freiherren, die ihm in Fall von
Unruhen, Krieg oder anderen Notfällen Truppen zur Verfügung stellen. Aussenpolitik Casturia ist
ein sehr liberales Land, man empfängt Angehörige fast aller Völker mit
offenen Armen. Gern gesehene Zuwanderer sind Handwerker, an deren Fähigkeiten
man immer sehr interessiert ist. Am meisten freut man sich jedoch über
Gelehrte die bei der Aufklärung der casturischen Geschichte helfen können.
Häufig werden solche Personen ermutigt, sich niederzulassen.
Beziehungen zu Tanoris
Cammorrea Die Barbaren des
Westens sind eine ständige Gefahr für die casturische Bevölkerung. Besonders
die Einwohner Mondweihers haben lange mit der Bedrohung zu ringen gehabt,
bevor in jüngster Vergangenheit nun endlich ein hoffentlich anhaltender
Verständigungsprozess der Reiche begonnen hat. Boravia [wird bearbeitet] Clanthos/Calanth Die Beziehungen zu Clanthos sind - wie man schon anhand der Tatsache eines existierenden Verteidigungsbündnisses erkennt - gut. Beide Reiche vertreten ähnliche politische Auffassungen was Tian Bao und ihre Unabhängigkeit davon angeht. Tian Bao Der Drachensohn wird nicht geehrt, gilt ist er doch als Personifizierung der Besatzung durch gorasische Truppen. Gesandte des Kaiserlichen Throns werden der Etikette gemäß empfangen, jedoch bechränkt sich der Kontakt auf das absolut Notwendige. Drachenpriester/Kirche der Götterdrachen [wird bearbeitet] Drachenpriester/Orden des heiligen Robertus Diese Religion
nimmt eine Ausnahmestellung in der casturischen Gesellschaft ein. Die
Bevölkerung des Landes steht einer derart mächtigen Gemeinschaft
die nicht unter staatlicher Kontrolle ist eigentlich eher mißtrauisch
gegenüber. Jedoch ist sie sehr angetan und beeindruckt von der Kompromisslosigkeit
mit der selbst die Novizen dieses Ordens gegen Dämonen und ähnliches Gezücht
vorgehen. Von Seiten der Bevölkerung Casturias wird mittlerweile ein weit
weniger wachsames Auge auf die Priester und ihre Anhängerschaft geworfen,
als dies noch unmittelbar nach der Erstarkung des Ordens der Fall war. Orks Die Existenz von Orks innerhalb des Großen Walls ist nicht mehr als ein Gerücht.
Die Baronien Bärgau -Regierungssitz
Geschichtliches Durch die Grausamkeiten
mit denen die Kaiserliche Armee bei ihrem Einfall in Clanthfurt von sich
reden machte, wollten deren Heerführer erreichen die aussergewöhnlich
stark befestigte Hauptstadt Weilersblick kampflos übergeben zu bekommen.
Tatsächlich reichte dem Kurfürsten die Zeit bis die Kaiserliche
Armee vor Weilersblick stand jedoch nicht aus um sich zu dieser Entscheidung
durchzuringen. So kam es dann doch zu einer langen Belagerung, die beiden
Seiten alles abverlangte. Die Verluste auf beiden Seiten waren schrecklich,
die wenigen überdauernden Berichte über angerichtete Greueltaten
der Kaiserlichen Truppen schockieren jeden gesunden Menschen zutiefst.
So wurden beispielsweise alle Casturier deren man habhaft werden konnte
von den Belagerern inhaftiert. Jeden Morgen nach Sonnenaufgang wurden
ein Anzahl Gefangener die der Dauer der Belagerung in Tagen entsprach,
auf einen gut einsehbaren Platz vor den Mauern der Stadt gebracht und
auf grausamste Weise zu Tode gefoltert. Männer gleichsam wie Frauen
und gar Kinder. Letztendlich jedoch
fiel die Stadt in die Hände der Belagerer. Einzig der Fürstenpalast
wurde nicht angetastet, selbst die Wachen vor seinen Toren wurden ignoriert.
Man sagt, dass der Anblick, den Fürst Ferogan von Casturin durch
die Fenster seines Palastes ertragen musste und die grausamen Schreie,
die das Mauerwerk seiner Gemächer durchdrangen, ihn brachen. An dieser
Stelle scheiden sich die Ansichten der Geschichtsforschenden. Brauenfels [wird bearbeitet] Mardinger Hochland Der hügelige Bereich des Vorgebirges zwischen dem Flüsternden Wald und Brauenfels ist gekennzeichnet von gras bewachsenen Flächen und vereinzelten Wäldern. Die nördliche Grenze des Mardinger Hochlandes bildet eine gewaltige Steilwand, in die nur wenige versteckte Pfade führen. Aber auch diese verlieren sich bald zwischen den Felsen und ein Weiterkommen wäre nur durch Klettern zu erreichen bis der Große Wall schlussendlich jedes weitere Voranschreiten verwehrt. An den südwestlichen Ausläufern des Hochlandes, dort wo es gegraphisch betrachtet eigentlich schon gar kein Hochland mehr ist, hat nach Absprache mit Fürst Feist Casturin eine Gruppe Elfen eine Siedlung gegründet. Bislang haben dies weder die Siedler noch die zu Anfang natürlich mißtrauischen Casturier bereuhen müssen. Beide Seiten kommen gut miteinander aus. Auf einem besonders
hohen Hügel inmitten dieses Gebietes steht die Klosterfestung Hornberg,
die dem Orden des heiligen Robertus die Geburtsstätte war, und von
der aus heute noch seine Oberhäupter die Geschicke des Ordens lenken. Klosterfestung Hornberg [wird bearbeitet]
Clanthfurt -Fast genau so
alt wie Bärgau Geschichtliches Clanthfurt hat unter den drei Baronien Casturas das schlimmste Los gezogen wenn es um den Verlust geschichtlicher Fakten über die eigene Vergangenheit durch die Kaiserliche Armee geht. Die kaiserlichen Truppen fielen als erstes über diese Provinz her und machten fast alles dem Erdboden gleich. Dies geschah in der Absicht durch ihre abschreckende Brutalität in dieser Provinz Kurfürst Ferogan von Casturin dazu zu veranlassen die aussergewöhnlich stark befestigte Hauptstadt Weilersblick kampflos zu übergeben. Der Plan ging schief aber der Schaden in Clanthfurt war bereits angerichtet. Vom ursprünglichen Kulturgut Clanthfurts ist fast nichts übrig geblieben. Dafür haben die Clanthfurter sich eine neue Kultur geschaffen, die Elemente aus allen anderen Regionen Casturias und auch zum Teil aus dem benachbarten Clanthos enthält. In den Wirren des casturischen Aufstandes gegen Tian Bao wurde die Herrschende Familie derer von Reithberger völlig ausgelöscht. Die Nachfolge trat die entfernt verwandte Familie Linnin an.
Mondweiher
-Jüngste Baronie
Geschichtliches Einer Legende
nach erhielt die jüngste der drei casturischen Baronien ihren Namen durch
eine Begegnung an einem im Flüsternden Wald gelegenen Weiher. Der
Name des damaligen Königs wurde vor kurzer Zeit erst wieder von casturischen
Gelehrten ans Licht der Gegenwart gebracht! Der Name dieses Königs war
Ceresius der Gütige. Seit nunmehr
fast 45 Generationen obliegt die Verwaltung Mondweihers der Familie Burkharder.
Momentan amtierender Freiherr ist Franziskus Burkharder der sich einer
immensen Beliebtheit unter dem Volke erfreut. Allgemeines Mondweiher ist aufgrund eines reichhaltigen Eisenerzvorkommens - eines der wenigen in ganz Gorasia - die reichste der Provinzen Casturias. Landschaft Im Nordwesten
von einem gewaltigen Wald - genannt der Flüsternde Wald - dominiert, findet
man im Südosten der Baronie eine weite Ebene die eine der wenigen reichen
Fundstellen für Eisenerz darstellt. Der Flüsternde Wald Der so genannte
Flüsternde Wald ist im Westen durch den Chuan Da Bao und im Norden durch
den Großen Wall abgegrenzt. Und vom Wall her rührt auch sein Name: Fallwinde
aus dem Gebirge die durch die Bäume jagen erzeugen je nach Jahreszeit
ein flüsterndes Geräusch, dass schon manchem Fremden schlaflose Nächte
bereitet hat. Um den Wald ranken
sich viele Mythen und Legenden. Manche sind hoffnungsvoller, andere bösartiger
Natur. Erzfelden
Das Kloster Erzfelden
mit der umliegenden gleichnamigen Hauptstadt Mondweihers liegen am südlichsten
Punkt des Flüstenden Waldes. Eliaswacht
Appendix
Dramatis Personae der Regierung Erster Fürst:
Maximillian Casturin des Klerus Regionsvorsteher: Tempelvorsteher des Robertinerordens in Erzfelden(Mondweiher): Suyan Bijun der Alchemistengilde Vorsitzender:
Stephanius Resselder
Standesfolge
des Unbenannten Reiches 1. Adel Der Adelsstand ist erblich. Es besteht jedoch die Möglichkeit aufgrund besonderer Umstände in den Adelsstand aufgenommen zu werden. Allerdings ist diese Möglichkeit seit dem Überfall durch gorasische Truppen vor knapp 1200 Jahren nicht mehr wahrgenommen worden.
Anmerkung: Der
Titel 'Freiherr' wird in der Regel nur geschrieben, die Anrede lautet
'Baron XY' bzw. umgangssprachlich heute meistens nur "Herr von XY". 2. Bürger Den Bürgerstand
hat man - sofern man nicht zum Adel gehört - von Geburt an inne, verlieren
kann man ihn nur durch Strafmaßnahmen für Verbrechen. 3. Unfrei Die Angehörigkeit
des Standes der Unfreiheit ist meist Teil von Strafen und immer nur vorübergehender
Natur. Sollte man diesem Stand durch eine Strafmaßnahme angehörig werden,
ist man dem zugewiesenen Herrn zu jedwedem Dienst verpflichtet sofern
dieser nicht den Guten Sitten widerspricht. Als Unfreier Casturier verliert
man nicht Haus und Hof, aber zumindest für die Zeit der Unfreiheit das
Recht daran, an den Herrn. Der tatsächliche Verlust tritt meist nur dann
ein, wenn ein Unfreier seine Pflichten sträflich und vorsätzlich vernachlässigt
und seinem Herrn somit gewollt Schaden zufügt. Alles erwirtschaftete Gut
gilt allerdings nicht mehr als das seine, denn der Herr des Unfreien hat
das alleinige Recht an all jenem. Unfreien muss allerdings das Überleben
ermöglicht werden, sie dürfen nicht zu Abgaben gezwungen werden die sie
und ihre Familie mit weniger als zum Leben nötig zurücklassen. 4. Leibeigen Unfreie deren
Strafe nicht nur die vorübergehende, sondern die Unfreiheit auf Lebzeit
ist, werden Leibeigene genannt. Für diese Einwohner Casturias gilt bis
auf wenige Ausnahmen Gleiches wie für Unfreie. Unfreie und Leibeigene
können gleichsam ihre Dienstzeit beenden indem sie besondere, heroische
und selbstlose Leistungen vollbringen - das ableisten eines langjährigen
Militärdienstes ohne besonders herausragende Taten ist hierbei jedoch
ausgeschlossen. Je nach begangenem Verbrechen kann es aber auch sein,
dass ein Leibeigener durch eine solche Leistung seinen Status lediglich
in den eines Unfreien wandelt um in absehbarer Zeit wieder zum Bürger
zu werden. 5. Geächtet Casturier die
in diesen Stand abgerutscht sind, haben den tiefstmöglichen Punkt erreicht.
Geächtete gelten als Vogelfrei und können von jedem, jederzeit und völlig
straflos festgesetzt oder gar um ihr Leben gebracht werden.
Gesetzestexte Erbrecht Anspruch auf alle Besitztümer und Ländereien der Eltern hält einzig das erstgeborene Kind gleich welchen Geschlechtes es sein mag, die nachgeborenen erben Titel und Würden. Sollte das Erstgeborene aus dem Leben scheiden bevor der Erbfall eintritt, so entscheiden die Eltern gemeinsam - oder der verbliebene Elterteil - über das Ersterbrecht und können dies jedem anderen ihrer Kinder übertragen. Dieses Gesetz sei geschaffen, Erstgeborene vor der Habgier Zweitgeborener zu schützen und sei unumgänglich!
Waffengesetze 1. Jeder wehrfähige Casturische Untertan im Alter von 14 bis 50 Jahren hat den grundlegenden Umgang mit dem Stab und dem Bogen zu erlernen und sein Können regelmäßig aufzubessern. Bei den Feierlichkeiten im August jeden Jahres finden Wettkämpfe mit Stab und Bogen unter den besten Männern aller Dörfer Casturias statt. Der Sieger hat die Ehre in den Stand eines Kriegeranwärters des Casturischen Heeres aufzusteigen. 2. In Kriegszeiten hat jeder wehrfähige Mann im Alter von 14 bis 50 Jahren dem Ruf des Fürsten zu folgen und zu dessen Ehren den Speer zu führen oder den Bogen zu spannen. 3. Für das Führen einer Klingenwaffe mit einer Klingenlänge von wenigstens zwei Handbreit (20cm +) ist eine besondere Erlaubnis erforderlich. [Zu
1. und 2. Zu 3. Die Erlaubnis
eine Klingenwaffe zu führen gilt als automatisch erteilt wenn die
eine Klingenwaffe führende Person
*1
Privilegierte Söldnerhaufen sind: *2 Annerkannte
waffenführende Orden sind: Autor: Achim Ullmann |
Schöpfungsmythos Nordgorasia Mittelgorasia Länder
des Chaos |
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